Der Ostschweizer Kanton Graubünden besticht durch majestätische Berge wie den 4.049m hohen Piz Bernina, massive Gletscher und bewaldete Täler mit tosenden Bergbächen. Daher besitzt das Bündnerland naturgemäss ein breites Angebot an Ferienhäusern. Von den Chalets erhalten Sie oft spektakuläre Aussichten über das Bergpanorama und unternehmen auch spontan und sofort anspruchsvolle Wander- oder Mountainbiketouren. Historische, aber renovierte Engadinerhäuser mit massiven Steinmauern und ornamentalen Sgraffiti an den Fassaden sind weitere populäre Ferienunterkünfte mit einer langen Tradition. Diese Bauernhäuser versprühen innen die wohlige Wärme von duftender Fichtenholzverkleidung und verleihen das Gefühl von Geborgenheit auch im Winter. Mit unzähligen Wintersportgebieten wie Arosa, Laax, St. Moritz oder Davos ist der Kanton Graubünden auch während der kalten Jahreszeit ein phänomenales Reiseziel mit weissem Winterkleid.
Die ehrliche Alpenküche aus Graubünden
Die Küche Graubündens ist als bodenständige und herzhafte Küche auch über die Landesgrenzen der Schweiz hinaus für ihren kompromisslosen Gebrauch von regionalen Zutaten bekannt. Viele dieser beliebten Gerichte galten früher als Arme-Leute-Speisen und hatten den Zweck, die harten Winter der Alpen wohlgenährt zu überstehen. Mit widerstandsfähigem Gemüse, saisonalen Früchten und Resten vom Vortag lieferte sie energiereiche und günstige Nahrung.
Die Bündner Gerstensuppe ist ein Paradebeispiel für wärme- und energiespendende Kost. Speck verfeinert die Suppe auf Basis von gekochter Rollgerste und regionalem Gemüse. Auch lange lagerbare Fleischprodukte verweisen auf eine jahrhundertealte Tradition: Luftgetrocknetes Bündnerfleisch oder Salsiz – eine salamiähnliche Wurst – gehören zu jeder herzhaften Bauernplatte im Kreise der Familie.
Wurstprodukte dienen auch als Zutaten in köstlichen Gerichten wie zum Beispiel Capuns. Dabei handelt es sich um eine Teigmasse, die mit Salsizstückchen angereichert und in Mangoldblätter eingewickelt ist. Die Wickel werden in einem cremigen Fond und wahlweise mit gestreutem Käse im Ofen überbacken. Dazu passt ein Bündner Rotwein, dessen Trauben im milden und föhnreichen Klima der Region hervorragend gedeihen.
Mit den Kindern auf den Spuren von Heidi
Kinder lieben die Natur, und mit einer Grundfläche von 7.105km² hat das Bündnerland als grösster Kanton der Schweiz eine Menge zu bieten. Heidi, das weltberühmte Waisenmädchen aus den Schweizer Alpen, hat seinen Ursprung in der Gemeinde Maienfeld an der Grenze zu Liechtenstein.
Johanna Spyri – die Autorin von Heidi – hat sich von saftigen Almen, urigen Berghütten und schroffen Bergen rund um Maienfeld für ihren Roman inspirieren lassen. Hier finden Sie das Heidihaus, Grossvaters Alphütte, die echte Heidialp und viele weitere Attraktionen zum Thema. Auf dem Heidi-Themenweg lernen die Kinder spielerisch die Geschichte kennen.
Tierisch geht es im Arosa Bärenland bei Arosa zu und her. Der von den Besuchern mit Bestnoten ausgestattete Tierpark stellt seine Bären ins Zentrum der Aufmerksamkeit und bietet den Tieren einen so natürlichen Lebensraum wie möglich. Minigolf, ein Kinderspielplatz, eine Besucherplattform und Wissenswertes über die Bären gilt es dabei zu entdecken.
Ausgehen auf bündnerisch
So gut wie jedes Dorf – und mag es noch so klein sein – verfügt über ein eigenes Gasthaus oder ein alteingesessenes Restaurant. Hier bietet sich die Gelegenheit, eines der typischen Gerichte zu verkosten und dazu traditionelle Biere wie Calanda Bräu oder raffinierte Craftbiere wie das Churer Stadtbier oder Bernina zu probieren. Mit etwas Glück geniessen Sie diese auf einer Restaurantterrasse mit wunderbarem Panoramablick bis ins Tal hinunter.
Ausgehen leicht gemacht lautet die Devise in den diversen Wintersportorten wie Arosa oder St. Moritz. Im Sommer, besonders aber im Winter öffnen rustikal eingerichtete Bars und Restaurants ihre Pforten und laden zum Après Ski bei stimmungsvoller Livemusik.
Selbstverständlich haben auch die Städte in den Tälern eine Menge zu bieten. Chur, eine der ältesten Städte der Schweiz und Hauptstadt Graubündens, in deren östlicher Altstadt Nachweise und Gegenstände aus der Bronzezeit gefunden wurden, kann auf eine tolle Restaurant- und Barszene besonders in und um die Altstadt verweisen. Beim Flanieren über enge und mit grobem Kopfstein gepflasterte Gassen saugen Sie mittelalterliche Atmosphäre mit romantischen kleinen Restaurants und rustikalen Weinkellern auf.
Die schönsten Ausflugsziele in Graubünden
Die Natur malt die schönsten Gemälde, und so drehen sich die besten Ausflugsziele um reissende Flüsse, knorrige Bäume und klaffende Schluchten. Mit der Rheinschlucht oder Ruinaulta – wie die Wiege des Rheins auf Rätoromanisch, der dritten offiziellen Sprache des Kantons heisst – bahnt sich der Fluss seinen Weg aus den Tiefen der Kalksteinfelsen der Bündner Alpen quer durch Europa bis in die Nordsee.
Mit der Rhätischen Bahn gelangen Sie zur Rheinschlucht, dem Schweizer Grand Canyon. Während einer spektakulären Wanderung erleben Sie hunderte Meter tiefe Schluchten, bizarre Felsformationen und dramatische Steilhänge entlang des quellfrischen Bergstroms.
In der Region Pontresina warten mit den Gletschern und Gipfeln der Berninagruppe majestätische Aussichten, die mit dem Piz Bernina auf 4.049m ihren Höhepunkt finden. Auf der Diavolezza erleben Sie am Aussichtspunkt auf 2.973m ein beeindruckendes Rundumpanorama über das Val Bernina. Die Diavolezza können Sie entweder erwandern oder bequem per moderner Gondel erreichen.
Häufig gestellte Fragen
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Mit durchschnittlich 17 °C sind im Juli und im August die höchsten Temperaturen Graubünden zu erwarten.